NaNoWriMo – Persönlicher Erfolgsbericht und die Anbahnung des Endes

Irgendwie habe ich es bis jetzt geschafft Schritt zu halten. 30000 Wörter habe ich bereits zu Papier gebracht und meine Motivation ist nach wie vor da. Damit habe ich mein persönliches Ziel von mindestens 25 000 Wörtern deutlich überschritten und werde auf die 50000 hinarbeiten.

Allerdings scheint es so, als würde sich meine rechte Hand sich mir widersetzen wollen. Kackendreist hat sie gestern angefangen beim Tippen und handschriftlichen Schreiben mit unangenehmen Schermzen zu rebellieren. Bis heute hat es sich nicht verändert, ist also nicht besser geworden, aber auch nicht schlimmer. Ich hoffe, dass sich das in den nächsten Tagen von selbst wieder beheben wird, wie es in den meisten Fällen bei mir geschieht.

Wenn nicht, werde ich den NaNoWriMo wohl sausen lassen müssen. Denn die Referate und Arbeiten für mein Studium und das Wohlergehen meines Handgelenks sind deutlich wichtiger für mich, als die 50k Wörter.

 

Ich bange…

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NaNoWriMo Start

Jup ich mach auch mit und habe mit etwas mehr als 2000 Wörtern einen guten Start in den NaNoWriMo gehabt. Ich glaube zwar kaum, dass ich dieses Tempo auch nur annähernd halten kann, aber versuchen kann man es ja. Dazu muss ich sagen, dass das Schreiben im Moment auch nicht meine höchste Priorität ist. Mein Studium verlangt meine Aufmerksamkeit, was sich definitiv negativ auf meine Schreibe auswirken wird.
Ich nehm den NaNoWriMo also nicht zu ernst und nehme es, wie es kommt. Wahrscheinlich werde ich damit am Ende nicht mal über 25000 Wörter hinaus kommen, insbesondere da ich nichts vorgeplant oder vorbereitet habe. Es ist also bei mir ein spontanes Bauchschreibeprojekt.

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Von gefallenen Göttern einer Online-Welt und einem Zwischenbericht

Mit diesem Eintrag möchte ich ein bisschen Werbung für ein Online Rollenspiel namens „Fallen Gods“ machen, das in absehbarer Zeit in einem kleinen RPG-Forum starten wird. Ich mache da auch mit, allerdings wären noch ein paar Mitspieler alles andere als verkehrt. Ich wäre euch also sehr verbunden, wenn ihr mal reinschauen würdet, wenn es euch interessiert, oder es an Leute weiterleitet, die eventuell Gefallen an solch einem RPG finden würden. Aber genug gefaselt. Ihr findet das RPG auf www.weg-des-stifts.de. Hier die direkten Links zum RPG.

Story: Klick mich

Die Mechaniken/Das System: Klick mich (sehr vereinfachtes, an DSA angelehnte Regelwerk)

Das RPG spielt in einer Welt, in der es über einen Neurolinker möglich geworden ist eine virtuelle Realität zu simulieren, die der Wirklichkeit in nichts nachsteht. Diese Technik wird für ein MMORPG (Massive Mutliplayer Online Role Playing Game) genutzt, das unter dem Titel „Fallen Gods“ veröffentlicht wurde.

Die Spieler finden sich nun in dieser zweiten Realität voller Magie, Monster und Wunder wieder, während sie versuchen den Dämonenkönig Yarins, den Götterschlächter, aufzuhalten, der die Götter der Welt in seinem Turm gefangen hält und das Böse über das Land bringt. Die Menschen verzweifeln im Angesicht seiner Macht. Die Götter sind gefallen und alles was ihnen jetzt noch übrig bleibt ist auf das Ende zu warten. Doch nicht alle teilen diese Auffassung. Es gibt immer jene, die sich anpassen, die ausnutzen und die aufbegehren.

Die Armee der Elosier hat angefangen tapfere Krieger und Kriegerinnen zu rekrutieren, um die Menschen zu schützen.

Die Sucher sehen den Profit. Sie träumen von ungeahnten Schätzen im Inneren des Turms und würden alles, selbst ihr Leben, dafür geben ihren Besitz zu erweitern.

Die Jäger ähneln den Suchern, doch sie werden nicht vom Profit, sondern vom Abenteuer gereizt. Der Turm ist für sie eine Herausforderung und kein Symbol der drohenden Vernichtung.

 

In dunklen Gassen kursieren Gerüchte über Menschen, die sich mit Yarins verbündet haben. Sie sollen Städte im Turm errichtet und sich freiwillig den Monstern unterworfen haben, um von Yarins Zorn verschont zu werden.

 

So viel dazu. Wenn ihr interessiert seid, schaut einfach mal in dem Forum vorbei. Anmeldung und Teilnahme sind natürlich kostenlos.

 

 

 

Und nun zu einem kleinen Zwischenbericht, was meine Schreibe angeht.

Leider muss ich gestehen, dass ich mein Monatsziel nicht erfüllen konnte. Eigentlich hatte ich mir vorgenommen die zweite Episode von UdtG fertigzustellen Ende diesen Monats fertigzustellen, aber das war eine viel zu hoch gesetztes Ziel. Noch steck ich in den Vorbereitungen für meinen endgültigen Umzug nach Bonn, wo ich am 5. Oktober mein Studium beginnen werde und die Geschichte entpuppte sich zudem auch noch um einiges länger, als ich eigentlich angenommen hatte. Momentan stehe ich bei 16000 Wörtern und bin gerade etwa bei der Hälfte angekommen. Hätte ich gewusst (ich bin ein Bauchschreiber), dass diese Geschichte so lang wird, hätte ich sie mir für den NaNoWriMo aufgehoben. ^^

Naja, ich glaub das kann ich noch immer. Vielleicht erreicht die tatsächlich den Umfang eines Romans. Das wäre ziemlich cool, aber darauf anlegen werde ich es nicht. Insbesondere da ich unerwartete Probleme mit dem Charakter eines kleinen Kinds habe. Ich habe ganz offensichtlich viel zu wenig mit kleinen Kindern zu tun…Das ist das erste Mal, dass ich das bedauere. Naja jedenfalls wächst die Geschichte weiter und das ist die Hauptsache. Wenn auch langsam.

 

Die zweite gute Neuigkeit ist, dass ich eine weitere Idee für das Universum der tausend Geschichten habe. In der 2. Episode gibt es ein Paar wichtiger Nebencharaktere, deren Hintergrund in dieser Episode nicht näher beleuchtet wird. Zuerst habe ich mir gedacht, dass ich die beiden bis zum Schluss eher als Mysterium darstelle. Das hat sich höchst wahrscheinlich erledigt. Ich habe eine Idee, wie ich die Vorgeschichte wunderbar mit einer alten Idee von mir verknüpfen und daraus eine völlig neue Episode flechten kann. Der Prolog dazu steht schon. Ich hoffe nur, dass ich zum Schreiben dieser 3. Episode komme, bevor die Begeisterung für die Idee wieder gestorben ist.

 

Ich geb´s auf… Die „Kunst“

21/09/2012 2 Kommentare

Für einige Monate, die jetzt glücklicherweise in der Vergangenheit liegen, habe ich etwas getan, von dem ich dachte, dass es völlig normal wäre. Um euch verständlich zu machen, wie ich dazu kam und warum ich so froh bin endlich davon weg zu kommen, muss ich ein bisschen aus dem Nähkästchen plaudern.

Eine Zeit lang habe ich meine Texte mit dem Bewusstsein geschrieben „Kunst“ produzieren zu wollen. Nicht zuletzt, weil ich bei der Uni in Hildesheim im Studiengang „Kulturjournalismus und Kreatives Schreiben“ angenommen werden wollte. Aber auch weil ich dachte, dass ich es tun müsste. Dass ich meine Schreibe endlich auf die nächste Stufe der Qualität anheben sollte. Dass ich nicht mehr nur ein Hobbyautor sein wollte. Mit der Ablehnung der an der Universität Hildesheim kam diese Vorstellung schnell und abrupt zu einem Ende. Anscheinend hatte ich nicht das Zeug dazu. Noch immer davon überzeugt gute Texte schreiben zu müssen, baute sich bei mir eine Schreibblockade auf. Und eine äußerst fiese noch dazu. „Du bist nicht gut genug, also brauchst du gar nicht wieder anfangen“, sagte sie zu mir und ich habe ihr geglaubt. Wenn auch nur widerspenstig. Immer wieder versuchte ich etwas zu tippen, aber jedes Mal ohne Erfolg.

Erst als ich ein Wochenende bei meiner Schwester in Bonn übernachtete kam ich aus diesem Sumpf heraus. In erster Linie war es Langeweile während der Hin und Rückfahrt die mich dazu trieb den Stift wieder in die Hand zu nehmen. Ich war müde und wollte nicht denken, also fing ich an den Ausschnitt einer alten Idee aufs Papier zu bringen. Und es lief. Diese Idee, so jung, unreif, peinlich, unvollkommen und gespickt mit meiner eigenen Frustration floss aus mir heraus, als wäre sie mein bis dato bestes Werk.

Das war der Zeitpunkt an dem ich eine Sache begriff. Ich bin kein Künstler. Ich erzeuge keine „Kunst“. Versuche ich es, stirbt der Schreiber in mir, dessen Verlangen mich überhaupt erst zu den Worten gebracht hat. Das Wort „Kunst“ hatte für mich immer den durchaus schlechten Beigeschmack des Künstlichen. Jetzt weiß ich auch warum. Meine Schreibe ist nicht „künstlich“. Sie entspringt aus meinen eigenen lebendigen und natürlichen Phantasien.

Ob andere das Produkt als Kunst bewerten möchte, obliegt nicht mir zu beurteilen. Aber für mich wird dies nie wieder der Fall sein. Meine Schreibe bin ich.

Ich bin weder Kunst, Künstler, noch künstlich.

Kleiner Statusbericht

Schon seit 3 Monaten kein Post, da stellt sich doch die berechtigte Frage, ob ich noch lebe. Und ja das tue ich, nur stecke ich noch in den Überresten einer Schreibblockade, die ich allerdings demnächst hinter mir lassen werde…

Allerdings wird es auf diesem Blog erst wieder regelmäßige Posts geben, sobald ich alle Vorbereitungen für meinen neuen Lebensabschnitt (Studium yeah!) abgeschlossen habe und auch ein paar private Dinge erledigt habe.

In der Zwischenzeit könnt ihr ja mal ab und zu auf meinem Fotografie-Blog vorbeischauen (http://ryokisfa.wordpress.com/). Ein paar schöne Schnappschüsse sind dabei, auch wenn sie beim besten Willen nicht über das Amateur Niveau hinaus gehen.

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Auf nach Prag!

19/05/2012 2 Kommentare

Auf in die Heimatstadt von Franz Kafka!

Zum Abschluss all meiner Abiturprüfungen fahre ich mit einigen meiner Freunde für eine Woche nach Tschechien und werde dementsprechend keinerlei Blogposts veröffentlichen können. Aber einen Erfahrungsbericht wird es dann höchst wahrscheinlich doch geben.

Das einzige wovor ich leichtes Grauen habe, wird die Ab- bzw. Anreise sein. Über Nacht mit dem Buss, wo ich doch so einen unglaublich tiefen Schlaf habe… Nun ja es wird wohl sehr anstregenden werden. Hier gehts los um 16:50 (mit der Bahn zum Düsseldorfer Hauptbahnhof) und von da aus mit dem Buss nach Prag mit einer geschätzten Ankunftszeit von 06:30. Ab 12:00 dürfen wir dann in die Zimmer. Andersherum müssen wir am 24. um 10:00 aus dem Zimmer raus und fahren erst um 23:30 los. um ~ 12:00 bin ich dann am nächsten Tag wieder zuhause. Also erwartet erst wieder am 26. ein Lebenszeichen auf diesem Blog. Früher werde ich dazu wahrscheinlich nicht in der Lage sein. :D

 

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Herausforderung des Geschlechtwandels

05/05/2012 2 Kommentare

Ich geb zu, es hört sich absurd an, aber mit ein paar Einschränkungen wird das ganz schön knifflig.

Aber eins nach dem anderen. Was will ich überhaupt tun?

Kennt jemand von euch noch Ranma 1/2? Diesen alten Anime, der mal auf RTL2 lief, dann aber wegen Beschwerden der Mütter (gezeichnete Brüste im Kinderprogramm sind hier ein No-Go für Pädagogen jeglicher Art!) abgesetzt wurde? Wenn nicht, hier eine kurze Zusammenfassung:

Ranma (Protagonist) fiel beim Training in den verwunschenen Quellen in die Quelle des ertrunkenen Mädchens. Seit dem verwandelt er sich immer in eine weibliche Schönheit, sobald er mit kaltem Wasser in Berührung kommt. Heißes Wasser verwandelt ihn wieder zurück. Ranma ist fest entschlossen diesen Fluch aufzuheben, indem er die Quelle des ertrunkenen Mannes findet. Dabei stellen sich ihm jedoch verschiedene Hindernisse in den Weg, wie z.B. seine unfreiwillige Verlobte, ein Schwertkämpfer, der sich in seine weibliche Seite verliebt hat, eine Amazone, die Hals über Kopf in ihn verschossen ist und diverse andere Probleme.

So in etwa kann man sich mein Dilemma vorstellen.

Ich versuche eine Geschichte zu schreiben, bei der unter anderem der unfreiwillige, permanente Geschlechtswandel des Protagonisten (Männlich -> Weiblich) durch eine Art Magie im Mittelpunkt der Handlung/der Figur steht. Warum, ich so etwas schreiben möchte? Sagen wir einfach, dass Themenlisten, die man von Freunden zugeschoben bekommt, sehr, sehr interessante Texte von einem abverlangen können.

Okay, also der Protagonist wird in der Geschichte einer unfreiwilligen, vollständigen Geschlechtsumwandlung unterzogen und muss nun irgendwie damit klar kommen. Dass sein männliches Selbstverständnis da im Wege steht, sollte ja klar sein.

Allerdings kommt jetzt hier das Dilemma, dass solch eine Umwandlung aus meiner Sicht erzeugt.

1. Warum?

Das ist noch einer der einfacheren Punkte. Aber versucht mal irgendjemanden in einer relativ „normalen“ (auf den Geisteszustand der Bewohner bezogen) Welt eine Motivation zu geben den Protagonisten, der im Übrigen ein völlig normales Kerlchen ist, zu einer Frau machen zu wollen. Auf Zufälle und komische Unfälle in einer Chemiefabrik stehe ich nicht so, da ich mir nicht vorstellen kann, dass man die glaubwürdig und mit genügend Ernst herüber bringen kann. Zumindest könnt ich das nicht.

2. Wo wir gerade dabei waren. Wie macht man so etwas glaubwürdig?

3. Eine Geschlechtsumwandlung stellt eine außerordentliche Wendung dar, die die meisten Leser bestimmt nicht erwarten. Das kann sowohl positiv, als auch negativ sein. Bei meinem ersten Versuch hat ein guter Freund von mir das mit „What the fuck? Ich hab mich gerade an den Kerl gewöhnt und jetzt ist er ein Weib? Du willst mich doch verarschen. Der verwandelt sich doch hoffentlich wieder zurück?“ kommentiert. Er war ganz offensichtlich nicht so begeistert. Die Frage ist also: Wie kompensiert man die drastische Wende und baut sie auch noch sinnvoll in die Handlung ein?

4. Daran schließt sich die Frage an, wo im Roman die Verwandlung stattfindet. Anfang, Mitte, Ende?

5. Wie? Die meiner Meinung nach einfachste Frage, die aber auch nicht vernachlässigt werden sollte. Vielleicht gibt es einen Grund, aber ist die Methode absurd, bringt das, fürs Gesamtbild, auch nicht viel.

6. Wie wird wohl die Charakterentwicklung aussehen? Ich kann mir nur sehr schwer vorstellen, wie es ist plötzlich zur Frau zu werden. Wie sieht es bei euch aus? ^^

So und jetzt frage ich euch, was eure Ideen dazu sind. Schreibt eine kurze Geschichte oder postet eure Idee, wie ihr das angehen würdet und lasst mir einen Link in den Kommentaren da. Ich bin da echt neugierig, ob jemand anderes mein Gedankenchaos entwirren kann. Und denkt bitte nicht, dass ich hier Ideenklau betreiben will. Meine Planung steht schon und die ersten Ergebnisse werden vielleicht demnächst hier gepostet. Kommt ganz darauf an, ob ich mich ausnahmsweise mal an meine Pläne halten kann.

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